Strippen im Schlafzimmer: Leinwand-zur-Pinnwand-Upcycling

In unserem Schlafzimmer hing bisher ein Bild über dem Bett, was wir vor mindestens 10 Jahren einmal beim Möbelschweden erstanden hatten…naja, alles hat seine Zeit und die Zeit dieses Bildes war eindeutig abgelaufen. 😉

Da meine bessere Hälfte und ich ja oft mit dem Fotoapparat bewaffnet durch die Welt laufen, war dieses Bild das einzige in unserem Haus, was erstens gekauft und zweitens kein Foto war. Es wäre ja einfach gewesen, einfach ein schönes Bild auszusuchen und auf Leinwand drucken zu lassen, aber meine Idee ging in eine andere Richtung: eine Art Pinnwand für verschiedene Fotos, die nach Lust und Laune ergänzt und ausgetauscht werden können.

Ich hatte vom Wühltisch für kleines Geld einmal hübsch-hässlich bedruckte Leinwände mitgenommen, um eigentlich diese Idee zu verwirklichen, aber Pläne sind da, um sie zu verändern 😉 

Gerade im Schlafzimmer mag ich es nicht so bunt, dass ich mich entschieden habe, einen Rest der Wandfarbe zu verarbeiten, anstatt neue Farbe zu holen. 

Also habe ich das schaurig-schöne Wolfsmotiv mit der Wandfarbe einfach überpinselt. Damit sich die Leinwände von der Wand zumindest etwas abheben, habe ich mit dem Pinsel verschiedene Strukturen in der Farbe hinterlassen, so dass der dunkle Hintergrund etwas Tiefe ins Bild bringt.

Nachdem die Farbe getrocknet war, habe ich mit T-Shirt-Garn und Tacker (jedes andere elastische Band geht genauso) Fäden über die Leinwände gespannt, hinter die am Ende die Fotos geklemmt werden sollen. Hierbei ist es wichtig, dass die Bänder gut unter Spannung stehen, damit die Bilder auch halten.


Ich finde, die Pinnwände sehen schon schick aus, wenn noch keine Fotos im Spiel sind. Ein paar Fotos und eines meiner Handletterings, das digitalisiert und ausgedruckt wurde, hatte ich schon zur Hand und die Pinnwände fanden schon einmal miminal bestückt ihren Weg über das Kopfende unseres Betts.


Natürlich sollten noch mehr Fotos folgen, so dass ich unseren Fuji Instax Share-Sofortbilddrucker (Infos über das Nachfolgemodell findet man hier…und: Nein, ich bekomme nichts dafür, dass ich den Drucker hier erwähne.) angeworfen habe. Per W-LAN kann jedes Bild vom Handy drahtlos in ein echtes Sofortbild (Ihr kennt doch noch die guten alten Polaroids von früher, oder?)  verwandelt werden – nicht gedruckt, sondern tatsächlich belichtet! Da schlägt mein Fotografen- und Dekoherz höher…Möglichkeiten über Möglichkeiten. Eine zeige ich Euch ja gerade hier. 😉


Die neu ausgedruckten Fotos habe ich dann natürlich noch verteilt. Ich würde aber sagen, es ist noch etwas Platz, der sich sicher nach und nach füllen wird. 😉 


Rahmendaten:

Leinwand 

Wand-/ Acrylfarbe

elastisches Band (z. B. T-Shirt-Garn)

Tacker

Fotos, Postkarten…

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