Bleichges(ch)icht…

19. September 2020 Crafts

Ok…I’m a little late to the party 🎉 GefĂŒhlt bin ich die Letzte, die nun auch noch mit Bleiche um die Ecke kommt…und alle andern: Been there, done that…

Die Bilder liegen zwar schon einem Weile auf meinem Rechner, aber durch Leben und Urlaub 😎, komme ich erst jetzt dazu, Euch von meinem Versuchen mit Bleiche-Batik oder Bleach-Dye zu berichten.

Ich sag mal so…ein Plan ist dazu da geĂ€ndert zu werden…😜

Eigentlich wollte ich ja so ein buntes Reverse-Batik-Shirt machen, wie es Orly Shani auf ihrem YouTube-Kanal vormacht…aber wie auch Linda von Linda loves…festgestellt hat, ist das viel mit Trial and Error verbunden…

Dementsprechend bin ich nie bei den bunten Batikfarben angekommen, die stehen noch ungenutzt im Keller bei den Bastelmaterialien…aber nun zurĂŒck zum Anfang:

ZunĂ€chst habe ich mich auf Kleiderkreisel auf die Suche nach geeigneten Klamotten gemacht…schwarz, Baumwolle und am besten mit Print, so sollte es sein. Ich habe mir ein Kleiderpaket zusammengeklickt und fĂŒr kleines Geld und vom Nachhaltigkeitsgedanken getragen ein paar KleidungsstĂŒcke bestellt. Dummerweise waren zwei der Shirts aus einem Synthetik-Baumwolle-Gemisch. Lasst euch an dieser Stelle gesagt sein: Es funktioniert tatsĂ€chlich nur mit schwarzer Kleidung aus Baumwolle…grundsĂ€tzlich đŸ€

Bleiche war schnell in der Drogerie erstanden (Klorix kannte ich noch von Muttern, die damit manchmal WeißwĂ€sche entfĂ€rbt hat). Ich hatte gehört, dass die Chlorbleiche in Deutschland weniger stark konzentriert ist, als zum Beispiel in den USA…schon allein deshalb war ich gespannt auf die Bleichwirkung. Hinzu kommt, dass je nach Ausgangsfarbe die Bleiche keine (wenigstens fast) weißen Spuren hinterlĂ€sst, sondern wie bei mir orange oder apricotfarben bleibt.

Das damit die bunten Batikfarben raus waren, war auch schnell klar…aber ich mag es trotzdem 😊 FĂŒr das T-Shirt in den folgenden Bildern bin ich der Anleitung von Orly Shani gefolgt und habe es mit einem feuchten Shirt versucht. Das Spiralmuster ist ganz hĂŒbsch geworden, aber irgendwann tat sich an der Bleichefront nichts mehr.

Im gleichen Durchgang habe ich es auch mit einem schwarzen Kapuzenpulli versucht, den ich aber trocken gelassen habe. Die Spirale habe ich auf die gleiche Art eingedreht, obwohl das natĂŒrlich mit dem dicken Pulli schwieriger war. Dementsprechend ist das Muster nur Ansatzweise erkennbar und insgesamt stĂ€rker abgegrenzt. Ich finde aber dass es gerade mit dem Print richtig cool geworden ist. Hier vermisse ich absolut keine bunten Batikfarben 😜

Einen bislang letzten Versuch mit Bleiche habe ich dann gemacht, als meine bessere HĂ€lfte ein T-Shirt seiner Lieblingsband Pear Jam doppelt geliefert bekam, weil das erste beschĂ€digt war. Das hat mich aber nicht gestört. Der Fehler war schnell geflickt, das Shirt gekĂŒrzt und mit einem Knoten an der RĂŒckseite etwas enger gemacht, damit es mir besser passt.

Bei dieser Variante habe ich Klorix in eine SprĂŒhflasche gegeben, mit einem StĂŒck Pappe das Shirt vor dem Durchweichen geschĂŒtzt und ganz vorsichtig mit feinem SprĂŒhstrahl begonnen. In der Sonne sah man recht schnell, wo fĂŒr meinen Geschmack noch etwas mehr Bleiche hin musste. Als der gewĂŒnschte Bleichegrad erreicht war, habe ich es schnell ausgewaschen…und was soll ich Euch sagen: Dieses T-Shirt wĂ€re wahrscheinlich hell genug geworden, um es zu batiken…jetzt wollte ich aber nicht mehr. đŸ€Ș

In diesem Sinne: Pearl Jam…wir sind bereit! Nachdem das diesjĂ€hrige Konzert, fĂŒr das wir Karten hatten, ausfallen musste, geht es hoffentlich irgendwann wieder 😬

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