Erleuchtung aus der Kiste…oder Haftnotizen einmal anders

Dieses Projekt war auch wieder eines, was Puzzleteil für Puzzleteil Gestalt angenommen hat…von dem Wunsch nach einer DIY-Lightbox über die Bedienung meines Plotters, die richtigen Plotterfolien und der Renovierung unseres Flurs musste erst alles zusammenpassen, damit die Lightbox einziehen konnte. 😉

Zugegeben, die Idee ist weder von mir noch neu: Man nehme einen Bilderrahmen vom Möbelschweden und eine Lichterkette, etwas Alufolie und Pergamentpapier und schon geht’s los. Meine Lightbox hat aber eine Besonderheit, aber dazu später mehr…

Zuerst wird die Rückseite des Bilderrahmens mit Alufolie bezogen…diese reflektiert später das Licht. Ich habe die Folie mit etwas Tesafilm fixiert.

Das Passepartout des Bilderrahmens könnt Ihr beiseite legen und woanders benutzen. Hier ist es überflüssig. Als nächstes braucht man ein Stück Pergamentpapier in der Größe des Bilderrahmens. Da mein Bilderrahmen 23×23 cm ist, ich aber nur DIN A 4 Pergamentpapier hatte, passte das natürlich nicht zusammen. Aber wenn so eine Basteltante wie ich etwas kann, dann ist es improvisieren. 😉

Ich habe kurzerhand das Butterbrotpapier aus der Küche zweckentfremdet, denn die Rolle hatte eine ausreichende Breite. Also ein passendes Stück zurechtgeschnitten und hinter das Glas des Bilderrahmens gelegt. Hierzu habe ich den „Abstandhalter“ im Bilderrahmen als Vorlage genommen…so brauchte ich noch nicht mal ein Lineal. 🙂

Dann habe ich den LED-Leuchtstreifen rundherum an dem Abstandhalter festgeklebt. Entgegen den meisten Anleitungen habe ich keine kleine batteriebetriebene Lichterkette genommen, sondern habe im 1€-Laden ein selbstklebendes batteriebetriebenes 1 Meter-LED-Leuchtband ergattert, das ich persönlich auch schöner finde, da die Lichter umlaufend angebracht sind und nicht beliebig im Bilderrahmen verteilt sind.

Dann habe ich nur noch die Alurückseite wieder eingesetzt, festgemacht und das überflüssige Kabel etwas festgeklebt, weil ich dafür an dem vorgesehenen Platz keine Möglichkeit zum Verstecken habe.

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wo die Beschriftung der Lightbox abgeblieben ist, die kommt jetzt:

Es gibt verschiedene Varianten…gemalt auf das Pergamentpapier oder aber geklebt auf das Glas des Bilderrahmens. Da ja seit einer Zeit ein Plotter bei mir eingezogen ist, wollte ich die Schrift aus Vinylfolie ausschneiden und dann auf das Glas kleben.

Aber da fing mein Problem an…ich konnte mich für keinen Spruch entscheiden. Eigentlich lebt ja eine Lightbox auch davon, dass man die Botschaften nach Lust und Laune austauschen kann…hier kommt meine „Weiterentwicklung“:

Ich machte mich auf die Suche nach geeigneten Plotterfolien…sogenannten Adhäsionsfolien, die an glatten Oberflächen halten ohne zu kleben. So musste ich mich weder für eine Botschaft entscheiden und habe die Möglichkeit, diese jederzeit zu verändern.

Also fix die Software bedienen und den Plotter arbeiten lassen. 😉

Wenn Ihr keinen Plotter habt, könnt Ihr die Buchstaben natürlich auch per Hand mit dem Skalpell oder einer kleinen Schere ausschneiden.

Nun noch fix, das Plottermotiv entgittern und auf dem Bilderrahmen anbringen. Da die Folie nicht klebt, ist man da ganz flexibel.

Dementsprechend habe ich auch noch einmal umdekoriert, nachdem die Lightbox im Flur eingezogen war. 😉

Rahmendaten:

Bilderrahmen

Alufolie

Pergament-/Butterbrotpapier

Lichterkette/LED-Leuchtband

Adhäsionsfolie

 
PS:

Falls es Euch interessiert, hier noch ein kleiner Eindruck unseres neuen Flus mit Selbstbau-Garderobe

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