Auch der Osterhase mag Kekse…

Eigentlich ist es ja schon zu spät für diesen Post. Ostern ist in vollem Gange und in zwei Stunden steht der erste Osterkaffee vor der Tür…wenn Ihr allerdings für morgen noch ein schnelles Mitbringsel sucht, seid Ihr hier richtig.

Ansonsten kommt das nächste Ostern schneller als man denkt und die Kekse schmecken auch im Rest vom Jahr.

Wahrscheinlich jeder kennt diese Kekse, die bei einer berühmten (und teuren) Kaffeekette neben der Kasse immer sehnsüchtige Blicke auf sich ziehen: handtellergroße Cookies mit Schoko, Nüssen Früchten oder sonstigen Leckereien. Wäre doch gelacht, wenn man die nicht selbst hinbekommen würde. Ich war überrascht, wie schnell und einfach es ging. 😉 

Angelehnt an ein vorhandenes Rezept werden zunächst Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig gerührt, dann ein Ei eingerührt. Nun noch Mehl und Backpulver untermischen und die Leckereien nach dem eigenen Geschmack aussuchen. Bei mir waren es dunkle Schokolade, Rosinen und Cranberries. 

   

 

Der fertige Teig wird nun in Klarsichtfolie zu einer Rolle geformt, die Enden gut zusammengedreht und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank verfrachtet, bis die Rolle fest geworden ist, damit man sie gut schneiden kann. 

  

Man schneidet nun gut fingerdicke Scheiben von der Rolle und legt sie mit ausreichend Sicherheitsabstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech…denkt daran, Ihr wollt am Ende handtellergroße Kekse. 😉

  

  

Beim Backen laufen die Kekse dann entsprechend auseinander und können den Ofen verlassen, wenn sie eine schöne Farbe habe. Hmm…sie duften herrlich.

  

  

So weit so gut: Momentan sind es noch „Ganzjahreskekse“, österlich werden sie durch Ihre Verpackung. Hierzu braucht man braune Papiertüten, die ich aber in einer passenen Größe nirgends finden konnte, also musste ich noch einen kurzen Zwischenschritt „Tütenkleben“ aus Packpapier einschieben.  

Welche Größe ihr benötigt, müsst Ihr ausprobieren, je nach Größe des zu Verpackenden. Schaut Euch die verschiedenen Schritte auf den nachfolgenden Fotos an, die sollten eigentlich für sich selbst sprechen. Ich habe  Klebeband zum kleben verwendet, weils am schnellsten ging.

  

   

 

Nun hat man also eine braune Papiertüte. Bei dieser schneidet man von oben ein Dreieck raus, das ungefähr ein Drittel der Tüte hoch ist. Das werden die Hasenohren der Verpackung. Nun nur noch mit einem Band oder einer Schnur unterhalb der Ohren zusammenbinden und der Hase wird erkennbar. Vor dem Zubinden solltet Ihr natürlich die Tüte füllen. 😉    

  

Ich habe mich beim Zubinden für einen Wollfaden entschieden, der das Material des Puschelschwänzchens wieder aufgreift. Für den Puschel braucht Ihr Mini-Pom-Poms, die man ganz leicht auf einer Gabel wickeln kann.

Einen Wollfaden so oft um die Gabel wickeln, wie dicht der Pom-Pom werden soll. Meine Wolle war ziemlich dick, also musste ich nicht so viel wickeln (20-30 Runden). Mit einem zweiten Wollfaden die Wickelung vertikal in der Mitte zwischen den Gabelzinken fest zusammenbinden und von der Gabel ziehen. Nun müsst Ihr die entstandenen Schlaufen rechts und links aufschneiden.

  

   Ihr erhaltet dann eine etwas zerzauste Bommel, die unserem original Osterhasenvorbild (bezeichnenderweise heißt er auch Wolle) recht ähnlich sieht. Zum Schluss noch die überstehenden Fransen abschneiden – nur von der Bommel natürlich. 😉     

 

Diese Bommeln werden nun auf die Tüten geklebt…Osterhasen-Kekse fertig! Wer mag, kann die Tüten noch mit Anhängern verschönern. Ich fand diese Schreibmaschinen-Schriftart irgendwie passend dazu.

  

   

 

Rahmendaten: 

 Kekse 

125 g Butter 

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker 

1 Ei

150 g Mehl 

1 TL Backpulver 

250 g Leckereien (Schokolade, Nüsse, Trockenobst…) 

….backen 15-20 Minuten bei 190° C

  

Hasentüten 

Packpapier oder braune Papiertüten 

Wolle 

Schere 

Gabel 

Kleber/Klebeband   

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